mdi0540

Der Parasit

von Friedrich Schiller

Freilichttheater

Regie Robert Teufel
Dramaturgie Tonio Kleinknecht und Petra Jenni
Ausstattung Friederike Meisel
Regieassistenz 

Der „Parasit“ Selicour ist ein Büro-Karrierist der unangenehmen Sorte. Er hat sich ins Vertrauen des neuen Ministers Narbonne geschli- chen, buckelt, scharwenzelt, redet nach oben hin schön und tritt nach unten, wo es nicht drauf ankommt – kann nichts und leistet wenig. Der Mann hat weder Talent noch Tugend, verbirgt dies aber mit Ge- schick, und macht sich überdies unentbehrlich. Nun will er mit fremden Versen auch noch die Tochter des Ministers für sich gewinnen. Die Gegner Selicours sinnen auf Rache, aber ist der überhaupt noch zu stoppen? 

Friedrich Schiller

Friedrich Schiller, geboren 1759 in Marbach a. N., übertrug für „Der Parasit oder die Kunst, sein Glück zu machen“ eine Vorlage des französi- schen Dramatikers und Schauspielers Louis-Benoît Picard (1769–1828) ins Deutsche. Er kürzte und erweiterte den Text und verzichtete darum bei der Veröffentlichung auf die Nennung Picards, so dass „Der Parasit“ heute als ein Werk Schillers gilt.  

Logoimmaterielleskulturerbetheaterlandschaft