Extras

Lesung, Konzert, Performance oder etwas ganz anderes? Lassen Sie sich überraschen! Bei diesen Blind Dates sind die Akteure zwar bekannt, aber nicht, was sie tun. Wir zeigen Unerwartetes, Unvorhergesehenes und/oder Unerhörtes.

Es ist wie beim Blind Date: Wann und wo steht schon fest, aber wie verraten wir noch nicht! Das Theater der Stadt Aalen gestaltet die Moderation der konzertant aufgeführten Winteroper „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart der Opernfestspiele Heidenheim.

Auch in dieser Spielzeit stehen wir in der Jugendstilbibliothek von Schloss Fachsenfeld wieder „im Bann der Bücher“: Eine szenische Lesung macht ein Stück moderner Literatur lebendig. Zum anderen werden beim „Fachsenfelder Literaturtipp“ ausgewählte Neuerscheinungen von Persönlichkeiten der Stadt vorgestellt und miteinander diskutiert. Und im Frühsommer stehen mit „Jedem seine Insel“ wieder theatralische Entdeckungen und Überraschungen im Schlosspark auf dem Programm.

Am 23. September, dem Vorabend der Bundestagswahl 2017, laden wir zusammen mit der VHS zu einer „langen Nacht des Grundgesetzes“ ein. Zusammen mit allen interessierten Bürger*innen lesen, befragen und feiern wir (unabhängig und überparteilich) die Entschlüsse und Regeln, auf die unser demokratisches Miteinander baut.

Konzerte, Gigs und Mucken bereichern das Programm des Theaters! Manche sind lange geplant, andere werden spontan in der Spielzeit vereinbart: Wir erinnern gern an die Abende mit Stanley Clarke, Electro Deluxe (beide im Rahmen des Aalener Jazzfest), I am Korny, die „Unterbrechungen“ von Rolf Siedler und Band oder – fast hätten wir geschrieben – Bob Dylan (von Ulrich Brauchle, Matthias Kerle und Axel Nagel), um nur einige Beispiele zu nennen. Auch in der nächsten Spielzeit ist hierfür da und dort wieder die Bühne frei.

Besondere Anlässe verlangen außergewöhnliche Ideen: In jeder Spielzeit tragen wir auch außerhalb des Theatersaals zum kulturellen Leben der Stadt bei, zu ernsten wie komischen, tragischen und magischen Anlässen: 8 Schauspieler*innen im ganzen Rathaus anlässlich des Weltfrauentags (in Kooperation mit dem Büro für Chancengleichheit 2014); Ausschnitte aus den Werken der Schubartpreisträgerinnen Jenny Erpenbeck („Aller Tage Abend“) und Katja Petrowskaja („Vielleicht Esther“ in 2013 und 15) mit Wortkompositionen von dem Komponisten Bernd Schmidt im Rahmen der Reihe „wortgewaltig“ des Kulturamts der Stadt Aalen, szenische Lesungen ausgesuchter Texte zum Gedenken des Eintritts Deutschlands in den ersten Weltkrieg (2016) und zum Holocaustgedenktag in der Stadtkirche (in Kooperation mit attac Aalen, 2017); „Nathan next door“, eine szenisch-musikalische Lesung mit spirituellen Äußerungen von Vertreter*innen aus allen drei monotheistischen Religionen in der ehemaligen Synagoge Bopfingen-Oberdorf, in der Merkez-Moschee und in der Friedenskirche Unterkochen (in Kooperation mit dem Trägerverein der ehemaligen Synagoge, der Musikschule Bopfingen-Oberdorf, dem christlich-islamischen Dialogkreis, dem Chörle, Thomas Haller, alevitischen und jüdischen Musiker*innen in 2016 und 17); kurze Einlagen in der Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen (2015 und 16), bei der Gerücheküche (2017), der Schubart-Preisverleihung (2017) und an vielen anderen Orten mehr. Die Reformation führt uns anlässlich der table lila auf den Kirchenvorplatz und wir sind gespannt, wohin die nächste Spielzeit uns noch so führen wird.

Logo innofond
Logoimmaterielleskulturerbetheaterlandschaft